Mosaik

Das Mosaik war schon im Altertum als eine Form der Boden und Wandgestaltung bekannt. Dank der Vielzahl an Elementen sind der Individualität und dem persönlichen Geschmack keine Grenzen gesetzt. Insbesondere sind Räume mit hoher Feuchtigkeit, wie Saunen, Schwimmbäder, Bäder und Duschen, für den Einsatz von Mosaiken hervorragend geeignet.

Nichtsdestotrotz können einzelne Wandbereiche auch ausgezeichnet durch ein Mosaik optisch hervorgehoben und aufgewertet werden. Dank der kleinen Fläche können auch Rundungen und gewölbte Flächen verspielt und kreativ gestaltet werden. Mit der Verlegung eines Mosaiks können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sind nebenbei auch noch voll im Trend.

Aussenfliesen

Aussenfliesen werden heutzutage immer beliebter, da sie den widrigsten Witterungsverhältnissen und Temperaturschwankungen standhalten können, egal ob es sich um plötzlich auftretenden Frost oder Kälte  handelt.

Aussenfliesen sind Allrounder, die sowohl im Innenbereich als auch Außen verwendet werden können, wobei die reine Aussenfliese noch um einiges robuster und widerstandfähiger ist. Auf Grund der Kundennachfrage kann man sagen, dass heutzutage Fliesen im mediterranen Stil, bzw. in natürlich gehaltenen Farben und Mustern bevorzugt werden. Allgemein sollte man sich jedoch beraten lassen, damit die verflieste Fläche ihrer Lebensdauer gerecht wird und optisch zum ästhetischen Gesamtbild passt.

Wandfliesen

Schon die alten Römer wussten um die Funktionalität und Langlebigkeit von Wandfliesen. Mit Fliesen selbst verbindet man zwar meistens einen Bodenbelag, doch in Räumlichkeiten wo eine hohe Luftfeuchtigkeit in Form von Wasserdampf vorkommt, oder regelmäßig Spritzwasser an die Wände gelangt, da sind Wandfliesen mit Sicherheit eine ideale Lösung. In Räumen wie Bädern oder der Küche quellen Wandfarben auch schon mal auf, oder die Tapete löst sich von der Wand. Wandfliesen bieten da eine dauerhafte und durchaus moderne Alternative.

Da diese mittlerweile in allen erdenklichen Farben, Formen und Größen erhältlich sind, kann man, dank der Verwendung von ausgewählten Wandfliesen, mit Leichtigkeit den persönlichen Flair hervorheben oder auch Teilbereichen, wie z.B. der Küchenzeile, optische Highlights verleihen.

Bodenfliesen

Jeder der ein Eigenheim besitzt oder frisch in eine Wohnung eingezogen ist, muss sich für einen Bodenbelag entscheiden. Ob nun Parkett, Fliesen oder Teppichboden, jeder Belag hat seine Vorteile auf Grund seiner eigenen spezifischen Beschaffenheit und den charakteristischen Eigenschaften.

Bodenfliesen sind allerdings seit jeher die beliebteste Variante, besonders wenn es darum geht stark beanspruchte Bereiche abzudecken. Sie sind nicht nur sehr robust, kratzfest und wasserresistent, sondern im Vergleich zu allen anderen Bodenbelägen auch äußerst langlebig.

In den letzten Jahren hat sich die Herstellung der Fliese weiterentwickelt und ihre Qualität somit zunehmend verbessert. Moderne Designs und frische Farben haben die kalte Atmosphäre von Früher abgelöst und vermitteln heutzutage, egal in welchem Wohnraum, eine warme Gemütlichkeit.

Im Vergleich zu Wandfliesen müssen Bodenfliesen eine höhere Abriebfestigkeit besitzen, damit sie starker Beanspruchung standhalten. Diese höhere Abriebfestigkeit wird durch härteres Brennen erzeugt, welches zwar Auswirkungen auf die Verarbeitung mit sich bringt, auf Dauer allerdings sehr überzeugende Ergebnisse garantiert. Selbst die Art des Verlegens ist heute moderner geworden. Statt die Fliesen in  Mörtel zu verlegen, setzt man nunmehr auf die Verlegung im Dünnbettverfahren.

Entwässerung und Entkopplung

Nicht immer ist der Untergrund für das Verlegen von Fliesenbelägen tauglich,Besonders bei Sanierungs-, Umbauarbeiten sowie im Außenbereich auf Balkonen und Terrassen muss häufig erst der richtige Untergrund hergestellt werden.Hier gibt es verschiedene Systeme sowohl das Drainagesystem als auch die Flüssigabdichtung kommt hier zum Einsatz.

Wichtig ist auch die sogenannte Entkopplung:

Möglichst geringe Bauzeiten und damit verbundene Restfeuchte, sowie Um- und Sanierungsarbeiten führen oft dazu, dass Fliesenbeläge auf nicht optimalen Untergründe verlegt werden müssen.

Um folgend auftretende Schäden wie Risse im Belag und den Fugen möglichst auszuschließen, ist es vorteilhaft, Entkopplungsmatten einzusetzen, die den Fliesenbelag von dem sich noch verändernden Untergrund zu trennen.

Da diese Matten lose auf den Untergrund aufgelegt werden, verhindert dieses Entkopplungs- und Entlüftungssystem nachweislich die Übertragung von Rissen aus dem Untergrund auf den neu verlegten Belag.

Entwässerung:

Durch Regen, Schnee, Frost und Schwankungen der Temperatur sind Fliesenbeläge im Außenbereich extremen Bedingungen ausgesetzt.

Die über die Fugen eindringende Feuchtigkeit sammelt sich unter den Fliesenbelägen, beginnt dort durch der Temperaturschwankungen zu arbeiten und führt so unweigerlich zu Schäden.

Um dieses Sickerwasser dauerhaft und erfolgreich abzuleiten, ist das Verlegen von Drainagematten.

Bordüren – Dekore – Mosaike

In Verbindung mit Keramischen Fliesen Verleihen Mosaik oder Bordüren dem Wandbelag sowie dem Bodenbelag eine zeitlose Note.

Jegliche Farbinteressen können durch das Einbringen von Highlights in Form von Bordüren, Dekore, Mosaike berücksichtigt werden zudem sind sei ein „Hingucker“.

roller

Abdichtung Alternative für innen und außen

Flüssigabdichtungen waren Ursprünglich für die Abdichtung von Flachdächern entwickelt, dienen heute aber in vielen Anwendungsbereichen, wodurch sie auch für das Verlegen von Fliesen interessant geworden sind.

Ein immer wiederkehrendes Thema ist die „richtige“ oder „beste“ Abdichtung welche als Vorarbeit zum fliesen oft getätigt werden muss und sollte.

Die Abdichtung schützt die Bausubstanz vor eindringender Feuchtigkeit in allen Einsatzgebieten sei es im Innenraum, beispielsweise Bäder, Wellnessbereichen, Küchen oder Wohnräume sowie auch im Außenbereich auf Terrassen oder Balkone.

Im Vormarsch sind seit einiger Zeit die Produkte auf Basis von Flüssigkunststoff, diese bieten im Verbund mit Fliesen eine bewährte Alternative zu traditionellen Produkten.

Flüssigabdichtungen entsprechen dem Stand der Technik

Beispielsweise in Hotelgebäuden konzentrieren sich eine Vielzahl von Feuchträumen auf einer geringen Gesamtfläche, hier sind Fehler von einem hohen Schadenspotenzial verfolgt.

Um diesen teuren Bauschäden vorzubeugen, ist ein dauerhaft sicherer Schutz gegen einsickernde Feuchtigkeit absolut Notwendig.

Hier entscheiden sich Bauträger und Verarbeiter meist für die Flüssigabdichtung diese sind auf dem aktuellen Stand der Technik als auch rechtlich auf der sicheren Seite.

So bietet sich diese Variante selbstverständlich auch für Privatanwender an.

sintesi-grigio

Gestaltungsmittel und mehr

FUGEN – Mehr als nur Lückenbüßer in einem Fliesenbelag.
Heut zutage handelt es sich um einen komplexen Mörtel, für besondere Anforderungen konfektionierte Systeme.
Fugen in starren Steinen- sowie Keramikbelägen, haben verschiedene Funktionen zu erfüllen.
Die vermutlich wichtigste ist der Ausgleich von Toleranzen, die zu verlegenden Fliesen und Platten produktionsbedingt aufweisen.
In diesem Fall bedeutet Produktionsbedingt, die Toleranz welche durch das jeweilige Fertigungsverfahren Auftritt.

In der DIN EN 14411 – KERAMISCHE FLISEN UND PLATTEN – sind diese Anforderung an die Produkte geregelt.
Bislang existiert in Deutschland keine Norm, in welcher Ausführung von Verfugungen geregelt sind.
Lediglich in den Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen ( ATV ) welche in der VOB Teil C aufgeführt.
So ergibt sich Beispielsweise unter Anbetracht der Fertigungsabweichung bei der DIN 18332 Naturwerksteinarbeiten sowie der DIN 18333 – Betonwerksteinarbeiten für Plattenformate

Kantenlänge 0 mm – 600 mm
Etwa 3 mm Fugenbreite

Kantenlänge 600 mm plus
Fugenbreite von ca. 5 mm

In der DIN 18352 – Fliesen und Plattenarbeiten wird darüber hinaus auch nach den verschiedenen Herstellungsverfahren der Fliesen unterschieden. So sind hier folgende Fugenbreiten vorgegeben:

Keramische Fliesen und Platten trockengepresst
Kantenlänge 0 mm – 100 mm
Fugenbreite 1 mm – 3 mm

Kantenlänge 100 mm plus
Fugenbreite 3 mm – 8 mm

Keramische Fliesen und Platten stranggepresst
Kantenlänge 0 mm – 300 mm
Fugenbreite 4 mm – 10 mm

Kantenlänge 300 mm plus
Fugenbreite Minimum 10 mm

Bodenklinkerplatten gemäß DIN 18158
Fugenbreite 8 mm – 15 mm

Natursteinfliesen, Solnhoferplatten
Fugenbreite 2 mm – 3 mm

Naturstein- oder Glasmosaik, Natursteinriemchen
Fugenbreite 1 mm – 3 mm